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Geschichte...
Zwischen Bozen und Meran liegt nördlich der Etsch ein Hochplateau (1.000- 2.000 m. ü. N.) das den Namen Tschöggelberg trägt. Der Tschöggelberg ist wesentlich früher besiedelt worden, als das sumpfige malariaverseuchte Etschtal. Die nachweisbar älteste Bevölkerung des Tschöggelbergs waren die Kelten (ca. 18. Jh. v. Chr. = Bronzezeit).
Darauf deuten noch heute bestehende Flur- und Hofnamen hin, wie etwa Perlifl oder Znol. Die wohl älteste Besiedlung des Tschöggelbergs war sicherlich St. Georgen. Hier wurden viele Bronzegegenstände wie z.B. Fibeln (eine Art Sicherheitsnadel(n) und Armbänder ausgegraben. Nicht nur im Archäologischen Museum von Bozen (Ötzi!) sind diese Gegenstände zu besichtigen, sondern auch in unserem Miniaturmuseum.
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Auf Wunsch zeigen wir Ihnen gerne interessante Funde aus der unmittelbaren Umgebung von St. Georgen. 1938 fand man hier auf dem Weg neben dem hügeligen Acker in einer Tiefe von ca. einem Meter Urnen, Henkel von Töpfen aus Bronze und eine ca. 15 cm lange, stark beschädigte Statue. Schlacken von Bronzeguß bezeugen, dass diese Gegenstände auch hier gefertigt wurden. Mit etwas Glück kann man auch heute noch eine Scherbe aus gebranntem Ton finden.
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Täglich läuten pünktlich um 18:30 Uhr in St. Georgen die Glocken - aber nicht vollautomatisch durch Computer gesteuert, wie in Verschneid - nein hier läutet Georg Schwabls Bruder noch von Hand.
Das Kirchlein von St. Georgen wurde im 12. Jh. erstmalig urkundlich erwähnt. Der Sage nach verletzte sich ein Holzarbeiter schwer am Fuß, wodurch er sehr viel Blut verlor. Weit und breit war keine Hilfe zur Stelle. So gelobte er, ein gutes Werk zu tun, falls er überleben sollte. Da kam ein größerer Vogel geflogen, der mit seinem Schnabel die blutigen Holzsplitter auf den gegenüber liegenden Hügel trug. Dem Schwerverletzten gelang es, seine Blutung zu stillen und nach Hause zu gehen. Auf dem Hügel, auf dem heute das Kirchlein St. Georgen steht, fand er die Holzsplitter in Form einer Kapelle aufgestellt. Dies deutete er dahingehend, daß er als gute Tat hier eine kleine Kirche erbauen solle.
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In der Kirche findet sich ein gotischer Schnitzaltar mit Statuen des St. Georg, St. Leonhard und St. Oswald, sowie eine spätgotische Kreuzigungsgruppe. Die Fresken an der Rückwand zeigen die Jünger Jesu.
Anfang des 18. Jh. hat sich hier ein Schweizer Einsiedler niedergelassen und »die schwöchere Jugend und paufällige Leute sowie Dienstboten im Winter« betreut, die »oft gar nicht oder nur unter Lebensgefahr den Gottesdienst besuchen« konnten. Eine Quelle auf dem Weg nach Versein heißt »Paterbründl«, weil der Einsiedler hier sein Wasser holte.
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... und Gegenwart
Heute leben in den vier Wohnhäusern von St. Georgen nur Mitglieder der Familie Schwabl seit mehreren Generationen. Nur Georg Schwabls Haus hat Urlaubsquartiere. Feriengäste können vor dem Haus ihren PKW parken. Hinter dem Haus lädt eine große Wiese zum Spielen und Verweilen ein.
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Wir erfüllen zwar nicht formal die Kriterien für einen "Urlaub auf dem Bauernhof" - trotzdem: Bei uns finden Kinder das, was sie an Ferien auf dem Bauernhof so schätzen: Stallhasen, Katzen, einen typischen Bauerngarten, etc.
Georg Schwabls Neffe August betreibt nebenan eine kleine Landwirtschaft mit Kühen, Pferden, Schweinen, Hühnern und einem Hund. Bei Interesse fragen Sie bitte August Schwabl, ob man auch einmal den Stall betreten darf.
Außerdem gibt es bei uns die Milch frisch von der Kuh, natürlich auch Butter aus der Produktion der benachbarten Landwirtschaft, Eier und Honig vom örtlichen Imker.
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Ein besonderer Genuß ist es, den Tag auf der Bank vor dem Kirchlein bei einem Glas Wein ausklingen zu lassen.
Nachts glitzern im Tal die Lichter von Nals und am Sternenhimmel ist die Milchstraße zu sehen.
In Sommernächten zirpen hier die Grillen. Die Zeit scheint dann still zu stehen.
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Zur Feuerung der Zentralheizung und Warmwasseraufbereitung sowie des Küchenherdes wird hier seit altersher Bruchholz aus den nahe gelegenen Wäldern verwendet, sprich umweltfreundliche regenerierbare Energie.
Auf dem Dach sind Sonnenkollektoren zur Aufbereitung des Warmwassers angebracht.
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