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Erfolgreiche Kommunikation mit dementen Menschen, 2 Bände (Theorie- und Praxis-Band) + 1 CD

WissIOMed, Haslach i.K.,  2004

Herausgeber

(WissIOMed
Gesellschaft zur Beratung, Fortbildung, Förderung von Wissenschaft und Publikation im Bereich Praegeriatrie/Geriatrie, Gerontologie und Rehabilitation mbH)

Das Werk zeigt in der Theorie und Praxis an Hand des Kognitionsmodells auf, welche sprachlichen Besonderheiten der demente Mensch aufweist. Demente Patienten haben schon in frühen Phasen ihrer Erkrankung kognitive Störungen, die häufig mit Kommunikationsstörungen und Sprachauffälligkeiten einhergehen.
Die Ausführungen befinden sich in Übereinstimmung mit der internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit ICF (ICHDH 2) der WHO.
Sprachdefizite gehören neben den Defiziten im Bereich des Gedächtnisses zu den am häufigsten beschriebenen Frühsymptomen beim Morbus Alzheimer (Appell et al. 1982, Benke 1990, Cummings et al. 1983, 1985, Filley et al. 1986, Huff et al. 1987, Kirshner et al.1984, Wechsler 1977)
Alle Personen, die in die Diagnostik, Behandlung, Betreuung und Pflege von hirnfunktionsgestörten Personen einbezogen sind, sollten sich kundig machen, wie der kommunikative Umgang mit schwer dementen, mittelschwer dementen, leicht dementen und prädementen Patienten optimiert werden kann.
Um dieses Ziel zu erreichen, ist es notwendig, sich auch mit den Funktionen der Sprache und der Kommunikation bei gesunden Personen zu beschäftigen.
Ein wesentlicher Bestandteil der erfolgreichen Angehörigenberatung und des erfolgreichen Angehörigentrainings hängt von der Vermittlung und dem Umgang mit den sprachlichen Besonderheiten des dementen Patienten ab. Deshalb ist ein Überblick über diese Beratung und das Training eine wichtige Hilfe.
Bei Patienten mit Zustand nach Schlaganfall der linken oder der rechten Hirnhälfte und bei Patienten mit Dysarthrie sind häufig Sprachstörungen und Kommunikationsstörungen vorhanden. In einem Überblick werden in Bezug auf diesen Personenkreis zusätzliche kommunikative Ratschläge gegeben. Weiterhin haben demente Menschen in fortgeschrittenen Stadien der Demenz häufig eine Dysarthrie. Auch hier werden Angehörigen Ratschläge erteilt.

Inhaltsverzeichneis


08.02.04

 

Letzte Änderung am  08.02.2004