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Meinen Namen weiß Oma schon lange nicht mehr.

Schmidt, Almut Tina,  1999

Kurzbeschreibung 

(AAI)

Lesestufe: 10-12 Jahre Spannend, witzig, traurig, auch für erwachsene Kinder Was ist, wenn man mit seiner besten Freundin aus der Schule nach Hause kommt und die Feuerwehr steht vor der Tür und Oma auf dem Dach ? Die Story, aus Kinderaugen erzählt, ist die Geschichte einer völlig normalen Familie, die geliebten Zuwachs in Form der vor kurzem verwitweten Oma erhält. Oma kommt vom Dorf und hatte dort mit Opa ein Häuschen. Oma kommt jedoch alleine nicht mehr zurecht. Oma ist durcheinander, das Häuschen ist durcheinander und als Oma den Weg vom Bäcker nicht mehr nach Hause findet, alarmieren Nachbarn die in der Stadt lebende Familie. Im Glauben, dass Opas Tod für Omas Zustand der Grund ist, wird Oma in ein Kinderzimmer einquartiert und bestimmt von nun an das Leben und den Zeitplan aller Familienmitglieder, die versuchen, das merkwürdige Verhalten zu verstehen und dabei Nerven lassen. Ob Omas Kekse heimlich ein zweites Mal gebacken werden, die Schulfreundinnen nicht mehr kommen mögen, Papa und Mama sich in die Haare bekommen, Frust in Schokolade umgesetzt wird, der „kleine Leser" wird die etwas andere Geschichte aus dem Leben lieben, denn es gilt das Geheimnis um Oma zu ergründen. Gut beobachtet, mit liebevollen Details erzählt, ist es der Autorin gelungen, ein kindergerechtes Buch um das Thema Alzheimer zu schreiben und daraus einen spannenden und unterhaltsamen Lesestoff zu machen. Gerade das Aufgreifen einer Krankheit als Thema für ein Kinderbuch stellt eine Besonderheit dar. Einfühlsam führt das Buch zur Erkenntnis, dass es nicht nur die heile Welt und Helden gibt, sondern heldenhaftes Verhalten und Verantwortung gelernt sein will und manchmal ganz schön schwer sein kann. Für Kinder und ältere Kinder oder zum gemeinsamen Lesen, zum Schmunzeln und Nachdenken. Rezension: Marina Frischkorn, März 2000 ein Mitglied der Alzheimer Angehörigen Initiative Berlin e.V.


06.01.04

  Kurzbeschreibung (© 1998 - 2003 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften) Eine Familie nimmt die Großmutter bei sich auf. Schon bald stellt sich heraus, dass die Oma an der Alzheimer Krankheit leidet. Das bringt sämtliche Familienmitglieder an den Rand des Nervenzusammmenbruchs. Bewältigen lässt sich die Situation nur mit sehr viel Humor - der in dieser Geschichte trotz allem nicht zu kurz kommt. Rezension AAI Rolf Gerd Dasecke (AAI) Wir haben das Buch unserem Sohn (8) zu Lesen gegeben und mit ihm begleitend über die Erkrankung seines Opas gesprochen. Unter anderem dadurch ist er jetzt in der Lage die schwankenden Gemütszustände und die zusammenhanglosen Handlungen seines Opas einzuordnen und damit umzugehen. Das Endergebnis ist Liebe statt Verstehen. Im Sinne der Validation der richtige Begleiter für Eltern, die ihre Kinder einbeziehen, wenn ein Alzheimerpatient in der Familie ist.

Letzte Änderung am  06.01.2004