* EURO 89,00 

Basale Stimulation in der Altenpflege

,  1998

Herausgeber 

(Vincentz, Hannover)

Basale Stimulation findet zunehmend Eingang in Kliniken und Altenpflegeheimen. Das von Andreas Fröhlich begründete und von Christel Bienstein weiterentwickelte Konzept ist geeignet, Pflege positiv zu verändern: zum Nutzen der BewohnerInnen, aber auch im Sinne von gesteigerter Arbeitszufriedenheit für Pflegende, die ihre Ansprüche in der Arbeit vor allem mit dementen und bettlägerigen alten Menschen nicht erfüllt sehen. Eingebettet in den pflegerischen Alltag, zielt Basale Stimulation darauf ab, die Sinne der betroffenen Menschen wachzuhalten. Die optischen Gestaltung des Raumes, der Einsatz vertrauter Düfte, vor allem aber eine ausgefeilte "Sprache der Berührung", die zu aktivieren, zu entfalten oder zu beruhigen vermag, stehen im Zentrum des Konzeptes. Angebote dieser Art fördern und begleiten die Betroffenen mit dem Ziel, neue Lebensqualität selbst dort zu entwickeln, wo anscheinend kein Kontakt mehr möglich ist. Dabei geht es in erster Linie um die Begegnung mit einem Bewohner oder Patienten auf einer nichtsprachlichen, körperlichen Ebene - mit der Besonderheit, dass seine Reaktion das weitere Vorgehen bestimmt. Ein "aufregender" Ansatz also, dessen vielfältige Nutzenaspekte das Video aufzeigt. Anhand charakteristischer Situationen aus der Praxis, wie Waschungen oder atemstimulierender Maßnahmen, ergänzt durch Interviews und Grafiken, verdeutlicht das Video die Grundsätze der Basalen Stimulation. Eine Begleitbroschüre enthält ergänzende und kommentierende Informationen zum Thema des Films. Der Film richtet sich an HeimleiterInnen und AltenpflegerInnen in der Aus- und Fortbildung


06.01.04

 

Letzte Änderung am  06.01.2004