* EURO 18,90 

Alte Menschen und ihre Ängste

Blonski, Harald,  1995

Herausgeber 

(k.A.)

Ursachen, Behandlung, praktische Hilfen
Aus dem Inhalt: 1. Einführung von H.Blonski 2. Ängste und Angststörungen im Alter, von A.Maercker Ängstlichkeit, Soziale Phobien, Agoraphobien, Panik, Zwangsstörungen, Posttraumatische Belastungsstörung 3. Der Umgang mit Angst im Alter: medizinische und psychotherapeutische Ansätze, von J.Kemper Angst als mangelhafte Informationsverarbeitung, als Form der Hilflosigkeit, als Dauerfeuer von Gehirnzentren, als Regulationsversuch, als Grundgefühl des Alters. Behandlung: Medikation, Entspannungsverfahren, Verhaltenstherapie, Psychoanalyse 4. Angst im Alter aus psychiatrischer Sicht, von R.J.Boerner Differentialdiagnostik, Epidemiologie, Ursachen, Therapie: Medikation, Psychotherapie, integrativer Ansatz, Kasuistik 5. Angst und Alter: eine psychoanalytische Annäherung, von E.Hinze Psychoanalyse und Angst, Psychoanalyse und Alter, Angst vor dem Alter, Angst, Verleugnung und Weisheit 6. Behandlung von Angst und Aggression bei Demenz, von M. Haupt Psychologische Entstehungsmechnismen von Angst und Agression bei Demenz, Medikation, Psychotherapie 7. Teilstationäre und ambulante Behandlungsstrategien bei Angststörungen im Alter, von M. Osterheider und J. Pach Multidimensionale Behandlungskonzepte, Angehörigenarbeit, Amublante Versorgung 8. Mit Angst umgehen in der stationären Altenhilfe, von I. Ullrich Erscheinungsformen der Angst bei Altenheimbewohnerinnen, Agnst wegen Heimeinzug, Umgang mit Angst im Heimalltag 9. Mit Angst umgehen in der häuslichen Kranknenpflege, von I. Weiss Angst vor der Wahrheit, vor Veränderungen, vor Überforderung, Angst, schuldig (geworden) zu sein. 10. Angst und Glaube - Erfahrungen eines Seelsorgers, von H. Schneider-Leßmann Keine Angst vor der Angst, Der Segen des Schattens, Mangel an gelebtem Leben, Verlassen sein, Das Sterben, Lebensbilanz, Wege durch die Angst, Bleibet hier und wachet mit mir.


06.01.04

  Kurzbeschreibung (© 1998 - 2003 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften) Daß Angst in unserem Leben letztlich unvermeidlich ist und auch Sinn haben kann, ist eine Einsicht, die bereits Fritz Riemann in seinem Klassiker Grundformen der Angst ausgeführt hat. So wie bestimmte Formen der Angst mit der Kindheit eng verbunden sind, so haben auch alte Menschen ihre Ängste. Ist es beim Kind die Angst vor Dunkelheit und Trennung, vor der Schule oder dem bösen Wolf , so ist es im Alter die Angst vor gesundheitlichen Einbußen und dadurch bedingten Einschränkungen, vor der Endgültigkeit des Daseins und des Gewesenen, vor dem Tod, vor der Einsicht in das Nichtrückgängigzumachende, Nichtaufzuhaltende, vor der Unumkehrbarkeit aller Lebensläufe. Konkrete Žngste um die Finanzen, um einen Heimeinzug o.ä. kommen im Einzelfall hinzu. - Dieses Buch verfolgt das Ziel, aus der Warte unterschiedlicher Wissensgebiete und Praxisfelder die Ängste alter Menschen ursächlich zu erklären, zu verstehen sowie Möglichkeiten der Behandlung bzw. des sinnvollen Umgangs mit Angst und Angststörungen im Alltag aufzuzeigen.

Letzte Änderung am  06.01.2004